Neue Studie: iSMEsH-Intervention verbessert Wissen und Handlungssicherheit zu Essstörungen bei Männern

Essstörungen bei Männern werden häufig spät erkannt oder bleiben unbehandelt. Neben gesellschaftlichen Vorurteilen können auch Wissenslücken und stereotype Vorstellungen im Gesundheitswesen dazu beitragen, dass Symptome übersehen werden. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen unseres Projekts die Online-Intervention iSMEsH (Intervention gegen

Neue Publikation: iSMEsH-Studienprotokoll veröffentlicht – Entwicklung und Evaluation einer Intervention gegen die Stigmatisierung von Männern mit Essstörungen in der Primärversorgung

Männer mit Essstörungen sind im Versorgungssystem häufig unterrepräsentiert. Ein Grund dafür kann die verbreitete Wahrnehmung von Essstörungen als „Frauenkrankheit“ sein. Solche Vorstellungen können dazu beitragen, dass Symptome bei Männern seltener erkannt werden und Betroffene seltener Unterstützung suchen. Mit dem Projekt

Neue Studie: Geschlechtsspezifische Stigmatisierung erschwert Hilfesuche bei Männern mit Essstörungssymptomen

Essstörungen betreffen Menschen aller Geschlechter – dennoch sind Männer in Behandlungsangeboten deutlich unterrepräsentiert. Eine aktuelle Studie unseres Projekts zeigt, dass geschlechtsspezifische Stigmatisierung dabei eine wichtige Rolle spielen könnte: Bei Männern ging eine stärkere Wahrnehmung von Essstörungen als „weibliche Erkrankung“ mit

Neuer Fachartikel erschienen: Unsichtbare Barrieren – Warum Männer mit Essstörungen seltener Hilfe suchen

Neuer Fachartikel erschienen: Unsichtbare Barrieren – Warum Männer mit Essstörungen seltener Hilfe suchen

Quelle: pixabay.com | Pexels || Essstörungen wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder die Binge-Eating-Störung werden oft als „Frauenkrankheiten“ wahrgenommen, obwohl zunehmend auch Männer betroffen sind. Dennoch entspricht der Anteil von Männern in Behandlungseinrichtungen nicht jenem der Betroffenen in der Allgemeinbevölkerung. Das bedeutet, trotz steigender Zahlen bleibt die Behandlungslücke groß – Männer suchen seltener Hilfe. In einem aktuellen Artikel im Journal of Eating Disorders untersuchten Martin Lehe und die Kolleg:innen Georg Halbeisen, Sabine Steins-Löber und Georgios Paslakis Gründe, warum Männer seltener professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen.